Modell Reichelsheim
Nach einer durch die Corona Pandemie erzwungenen zweijährigen Arbeitspause wird unter der Leitung von Arbeitskreismitglied Harald Boos in der Abteilung "Geschichte Reichelsheims" weitergearbeitet.
Reichelsheim im Lexikon
Wir haben eine Internetplattform entwickelt, auf der wir Ihnen Aktuelles rund um Reichelsheim im oberen Gersprenztal mit seinen Ortsteilen vorstellen. In dem „Lexikon Reichelsheim (Odenwald)" zeigen wir Ihnen in Wort und Bild alles Wissenswerte über unsere Gemeinde. Mit der alphabetisch geordneten Menüleiste gelangen Sie zu der Artikelauswahl und über die Rubrik „Autorinnen und Autoren" zu all jenen, die die Artikel verfasst haben und von dort wiederum zu den Artikeln selbst. Das Lexikon ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Themen aus Ortsgeschichte, Kunst, Kultur, Architektur, Technik, Tier- und Pflanzenwelt, Literatur, Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus werden Gebäude ebenso vorgestellt wie Schulen, Kirchengemeinden, Vereine, Firmen und weitere Institutionen. Dabei sollen alle Artikel hinsichtlich ihres Umfangs auf ein Minimum beschränkt bleiben, um sie übersichtlich zu halten. Querverweise geben die Möglichkeit, weitergehende Informationen zu erhalten. Ein Literatur- sowie ein Abkürzungsverzeichnis vervollständigen das Werk.
Im Laufe der Zeit soll das Lexikon wachsen, damit es zu einem umfangreichen Nachschlagewerk über Aktuelles und Historisches in Reichelsheim heranwächst. Dies soll insbesondere mit Ihrer Hilfe geschehen, indem Sie selbst Beiträge liefern, die Ihnen wichtig erscheinen oder die bisher noch fehlen.
Schauen Sie sich das digitale Lexikon einfach einmal an unter lexikon-reichelsheim.eu
Fundstücke vom Beerfurther Schlösschen
Auf einem gegen das Gersprenztal auslaufenden Bergrücken liegen die Reste des so genannten Beerfurther Schlösschens. Die Erbauung der Burg ist ins Dunkel gehüllt. Zahlreiche Versuche einer Datierung ihres Ursprungs sind ergebnislos geblieben. Den Mittelpunkt der kleinen Burg bildete, wie der Wanderer heute noch erahnen kann, der Bergfried, ein turmartiges Gebäude, dessen unterer Raum vermutlich zugleich auch als Wohnung diente. Der enge Hofzwinger, umfriedigt durch eine Ringmauer, umgab den Turm. Ein tiefer und breiter Graben ist an der Bergseite noch zu erkennen. Drei Teiche sollen sich in der Umgebung befunden haben. Die Burg könnte dem Besitzer als Beobachtungspunkt für den Verbindungsweg zwischen Mümling- und Gersprenztal gedient haben. Diese uralte Straße führte am Abhang des Berges vorbei und konnte von hier aus eingesehen und verteidigt werden.
Mit Urkunden belegt ist der seit über 200 Jahren währende Steinraub an der Anlage, wo sich außerordentlich schön behauenes Steinmaterial finden ließ. Während Mitte des 18. Jahrhunderts noch ansehnliche Teile der Burg erhalten waren, hat die radikale Ausbeutung der Ruine bewirkt, dass es heute kaum möglich ist, sich auch nur einigermaßen klare Vorstellungen vom einstigen Aussehen der Anlage machen zu können.
Der Ehrenortsvorsteher von Beerfurth, Willi Delp, selbst Mitglied im Arbeitskreis des Regionalmuseums, bemüht sich um den Erhalt und die Erforschung der einstigen Burg. Seine Fundstücke, eine steinerne Schleuderkugel, die auf militärische Aktivitäten an der Burg hinweist, sowie ein glatt behauener Verblendstein aus Sandstein hat er dem Museum vermacht. Sie sind im historischen Rathaussaal (Erdgeschoss) zu besichtigen.
Bilder: Wolfgang Kalberlah
Reichelsheim im Lexikon
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Fundstücke vom Beerfurther Schlösschen
Auf einem gegen das Gersprenztal auslaufenden Bergrücken liegen die Reste des so genannten Beerfurther Schlösschens. Die Erbauung der Burg ist ins Dunkel gehüllt. Zahlreiche Versuche einer Datierung ihres Ursprungs sind ergebnislos geblieben.
